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TH-D7E: Testbericht im DL7UFR | Radioaficion Ham Radio

TH-D7E: Testbericht im DL7UFR

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Kenwood TH-D7E: Handy goes Multimedia! Der neue Dualbander von Kenwood

ULRICH FLECHTNER, FRANK RUTTER - DL7UFR

Kenwood TH-D7E: Handy goes Multimedia! Der neue Dualbander von KenwoodDas im 2-m- und im 70-cm-Band betriebsfähige Handfunkgerät TH-D7E ist ganz sicher dasjenige Gerät, das uns mit seinem Test am längsten beschäftigt hat. Das liegt einfach an der Fülle von Funktionen, die, wenn sie auch in Deutschland teils nur eingeschränkt nutzbar sind, deutlich mehr bieten als je zuvor ein anderes (Hand-)Funkgerät.

Rein äußerlich ist das Gerät chic und modisch aktuell im Metallic-Look gestylt -ganz im Trend der Consumer Electronics Show. Dazu ist es von der Formgebung her handlich, schmal, dünn und passend abgerundet, ein würdiger Nachfolger des TH-79.

Das betriebsbereit etwa 340 g auf die Waage bringende TH-D7E ist ohne Bedienelemente etwa 120 mm hoch, 54 mm breit und 34 mm tief, wobei es sich nach unten zur Tastatur hin etwas verjüngt. In der Europa-Version wird das Gerät mit dem kleineren NC-Akkupack PB-38 ausgeliefert, der nahezu über die gesamte Rückfläche reicht. Mit einer Spannung von 6 V und einer Kapazität von 650 mAh lassen sich in drei Stufen Sendeleistungen von 0,05, 0,5 und 2,5/2,2 W (VHF/UHF) erzielen. Das zur Nordamerika-Version ausgelieferte NC-Akkupack PB-39 (9,6 V/600 mAh) erlaubt bis zu 5 W Sendeleistung. Die Arretierung des Akkus besteht teils aus Metall und ist somit robust genug auch für rauhen Mobilbetrieb. Mit dem zum Lieferumfang gehörenden Steckerladegerät BC-17 ist das Funkgerät (muß ausgeschaltet bleiben) nach einer Ladezeit von 16 Stunden einsatzbereit. Anschließend ist der Vorgang unbedingt zu beenden, um den Akku nicht zu überladen und damit seine Lebensdauer zu verkürzen, denn es gibt keine Ladeendabschaltung.

Ein als Option angebotenes Batteriegehäuse für vier Mignonzellen kann im Urlaub helfen, die lange Ladezeit von 16 Stunden zu überbrücken. Ein Betrieb über eine externe Gleichspannungsquelle ist möglich. Dafür bietet Kenwood als Zubehör ein Gleichspannungskabel PG-2W und ein Zigaretten-anzünderkabel PG-3J an. Bei Betrieb über eine externe Gleichspannungsquelle ist das Abnehmen des Akkus zu empfehlen, wenn man ihn nicht gleichzeitig laden möchte. Eine ganze Batterie von Anschlüssen bietet die rechte Geräteseite. Außer der Hohlstiftbuchse für die Stromversorgung bzw. das Ladegerät finden sich die übliche Kombination aus zwei Klinkenbuchsen zum Anschluß eines externen Mikrofons/Ohrhörers (Kenwood-kompatibel). Dazu gesellen sich noch zwei weitere 2,5-mm-Stereo-Klinken-

buchsen, die eine für den Anschluß an einen PC und die andere als Schnittstelle zu einem GPS-Navigationsgerät. Links befinden sich nur die große, etwas schwergängige Sendetaste und zwei kleinere Tasten für die Beleuchtung sowie zum Öffnen bzw. Einstellen der Rauschsperre. Beleuchtet werden nicht nur das Display, sondern auch die darunter befindlichen 18 Tasten (Power-Taste, die Cursortasten und ein Tastaturblock) auf der Vorderseite.

Und damit gleich zu einem entscheidenden Vorteil dieses Geräts gegenüber anderen: Erfreulicherweie ist wieder ein kluger Entwickler darauf gekommen, daß sich Frequenzen im Dunkeln auch mittels Up/ Down-Tasten oder dem Abstimmknopf einstellen lassen. Man kann sich zwar so einigermaßen die Position der Tasten eines Ziffernblocks merken und ihn ertasten, doch gelingt das kaum bei den gerätespezifischen Einstellmöglichkeiten. Und die stehen nun endlich auf den Tasten selbst und werden damit von der Beleuchtung mit erfaßt. Damit ist das TH-D7E ein Gerät, das seinen Besitzer nicht im Dunkeln läßt - zur Nachahmung dringend empfohlen. Ein weiteres auffälliges Merkmal stellt die im Endeffekt vier Up/Down-Tasten vereinende Multifunktionswippe dar, mit der sich Lautstärke, Frequenz und auch Rauschsperre einstellen lassen und durch die überdies die Navigation durch ein umfangreiches Menü zum Kinderspiel wird. Diese „Cursortastenkombination" ermöglicht einhändig eine einfache Programmierung der meisten Funktionen. Alle anderen Bedienungshandlungen erfolgen über die 18 Tasten des Tastaturblocks. Zu einer einfachen Bedienung trägt auch das große Display mit einer bedingt grafikfähigen dreizeiligen LCD-Matrix bei, das den Benutzer bei jedem Einschalten artig mit dem Gerätenamen und einem freundlichen, änderbaren „Hello" begrüßt. Den Raum oberhalb teilen sich das Balken-S-Meter und einige Statusanzeigen, die über die aktuellen Einstellungen informieren. Die Matrixanzeige dient u.a. zur Ausgabe von alphanumerischen Zeichen und der Anzeige der Frequenz.

Die Oberseite schließlich prägen die SMA-Antennenbuchse, zwei zweifarbige Leuchtdioden zur Sende/Empfangs-Anzeige der beiden Bänder sowie der koaxial mit dem Lautstärkesteller angebrachte Hauptabstimmknopf, den die Multifunktionswippe weitgehend entlastet.

Ferner gibt es noch eine Öse zum Einfädeln der Handschlaufe, die aber normalerweise am abnehmbaren Gürtelclip auf der Rückseite befestigt wird. Während der Tragriemen am Funkgerät montiert wird, findet der Gürtelhaken am Akkumulator seinen Platz. Bei einem Akkuwechsel muß der Gürtelhaken vom entladenen Akkumulator demontiert werden, wenn man nicht auf ihn verzichten will.

Apropos Gürtelclip: Beim Tragen am Gürtel leiden meistens die Antennen dergestalt, daß sie nach kürzerer oder längerer Zeit irgendeine unerwünschte Vorzugsrichtung einnehmen. Die reichlich 200 mm lange Antenne des TH-D7E hat bis dato alle derartigen Attacken heil überstanden, denn sie ist im unteren Drittel steif, dafür oben.....

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